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Nebeneffekte

"Tun statt predigen" ist unser Motto. Hier stellen wir Euch unsere Beiträge zur Gesundheit, zum Umweltschutz und zur Wirtschaftlichkeit, die positive Nebeneffekte unseres Projekts sind, vor.

*Gesundheit

In vielen Fällen ging das traditionelle Wissen über die Herstellung von Zuckerrohrschnaps verloren.
Die Folge davon ist, daß unter anderem zu schnell destilliert wird und dadurch die guten von den schlechten Substanzen nicht getrennt werden. Auch bei der Gärung werden Fehler gemacht, es entsteht Methanol und vor allem die sehr gesundheitschädlichen Acetate.
Wenn man die biologischen Vorgänge kennt, kann man schon bei der Gärung Substanzen verhindern, die gesundheitsschädigend sind; was dann noch im Brenngut enthalten ist, wird bei der Destillation ausgeschieden.

*Umweltschutz

Alles, was hier auf Kap Verde brennbar ist, wird verbrannt.
Damit geht wertvoller Dünger verloren, denn im Kunstdünger sind keine Spurenelemente vorhanden, die aber sehr wichtig sind. Die Böden werden mager, dadurch gibt es eine höhere Verdunstung, der Boden speichert zu wenig Wasser und wichtige Nährstoffe werden bei der Bewässerung in größere Tiefen ausgeschwemmt.
Wir werden das Zuckerrohrstroh hechseln und zu Kompost verarbeiten. Das ausgepreßte Zuckerrohr werden wir vermahlen und zu Viehfutter verarbeiten. Mit dem Kuhdung werden wir Biogas erzeugen und dieses dann für die Destillation verwenden.
Der dabei übrig gebliebene Dung ist ein wertvoller Flüssigdünger und könnte nach entsprechender Behandlung auch in ein System der Tröpfchenbewässerung eingespeist werden.

*Wirtschaftlichkeit

Der Preis von Zuckerrohrschnaps verfällt hier auf Kap Verde immer weiter. Es herrschen die Regeln der Marktwirtschaft, wenn die Produktion höher ist als die Nachfrage, sinkt der Preis.
Die Überproduktion wird unter anderem durch die Verwendung von Rübenzucker verusacht. Aber nach meinen Analysen ist die Nachfrage deutlich gesunken. Es werden lieber importierte Spirituosen, als der einheimische Zuckerrohrschnaps von minderer Qualität konsumiert.
Ein Weg wäre, neue Märkte zu erschließen, der andere, meiner Meinung nach bessere, den Anteil beim Inlandskonsum in der Form erhöhen, daß wieder eher ein nationales Produkt konsumiert wird als ein importiertes.
Nach meinen Nachforschungen könnte der Bedarf an Spirituosen nicht aus eigener Produktion gedeckt werden. Also könnten wir erreichen, daß der kapverdianische Konsument das heimische Produkt dem importierten vorzieht und so bei einer entsprechenden Nachfrage der Preis sich so anpassen wird, daß die Produktion den wirtschaftlichen Vorstellungen gerecht wird.
Das erreicht man mit einer hohen Qualität und vor allem auch mit unterschiedlichen Sorten an Spirituosen aus heimischer Produktion.
Wir sind aber auch dabei, die Produktionskosten wesentlich zu senken, was letztlich ein wichtiger Faktor der Wirtschaftlichkeit ist. Unter wirtschaftlicher Nutzung der Abfallprodukte (Stroh, ausgepreßtes Zuckerrohr wird weiterverarbeitet und damit werden Gewinne erzielt), schaffen wir Gewinne und qualifizierte Arbeitsplätze.

 

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